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Egsmark Plantage

Platz nehmen

Am Grund der Egsmark Plantage überrascht die Aussicht, zu der Sie über einen durch die ganze Pflanzung führenden Rundweg gelangen. Hier steht eine Bank, auf der man sich beim Blick auf die Steilküsten, die im Landesinneren zurückgeblieben sind, als sich das Steinzeitmeer bis zur heutigen Küstenlinie zurückzog, wie ein Zuschauer in der ersten Reihe fühlt.
Vor hieraus sieht man auch Stubbe Sø.

Machen Sie einen Spaziergang

Die Pflanzung bietet eine Zeitreise in die Vergangenheit bis zu dem Punkt, als die jütländische Heide aufgeforstet wurde. Besucher können durch die Pflanzung wandern und gleichzeitig etwas über die Geschichte erfahren.
Der Pflanzungsverein Djurslands Plantningsforening kaufte Egsmark Plantage 1929 und vermittelt heute die Pflanzungsgeschichte in einer 26 Fußballfelder großen Demonstrationsanpflanzung. Schautafeln informieren über die Geschichte des Vereins und die einzelnen Baumarten wie z. B. Küstenkiefer, Korea-Kiefer, Thuja, Vogelkirsche, Waldkiefer, Buche, Lärche und Sitka-Fichte sind beschildert.  Über einen QR-Code können sich die Besucher über ihr Smartphone weitere Informationen holen.

Praktische Infos

Die Pflanzung liegt am Rastplatz an der Ecke der Fernverkehrsstraße zwischen Ebeltoft und Feldballe – gleich an der Abfahrt nach Tirstrup.

Egsmark Plantage

Die Geschichte der Pflanzungen

Pflanzungen bilden einen wichtigen Teil unserer Kulturgeschichte und haben im Nationalpark mit einer umfassenden Bepflanzung von mageren Böden deutliche Spuren gesetzt. Der Pflanzungsgedanke war nach dem Verlust von Schleswig im Jahr 1864 besonders in Jütland sehr ausgeprägt. „Was nach außen verloren geht, muss im Innern gewonnen werden“, äußerte der damalige Vorsitzende der Heidegesellschaft E. M. Dalgas. Hiernach ging man mit Feuereifer an die Rekultivierung der dänischen Heide. Der Pflanzungsgedanke wurde von Hunderten von kleinen örtlichen Pflanzungsvereinen und Pflanzungskreisen getragen, durch deren Einsatz Dänemark an Bäumen und Vegetation reicher wurde.