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Rugaard Klint

Eine langsame Erdrutsch

Der Untergrund des bewaldeten Hochufers von Rugård Klint gibt langsam nach und so rutschen ganze Teile von grünem Waldboden mitsamt Bäumen und Blumen in Richtung Meer. Besonders deutlich ist das im Gebiet „Hullerne“ zu sehen, wo die Erdrutsche mehrere Hundert Meter ins Landesinnere reichen. Hier neigen sich die Bäume zum zentralen Teil des Rutsches – es sieht aus, als würden sie sich strecken wollen, um nicht zu kippen. Mit der Zeit enden sie trotzdem als ausgebleichte Stämme am Strand.
Die Moräne, auf der die Bäume stehen, liegt auf  plastischem Lehm und gerät darauf ins Rutschen.

Plastischer Ton und Fossilien

An den Steilkanten kann man die Schichtung gut erkennen: unten der dunkelgraue plastische Lehm und darüber die Moräneschicht.
Die meisten Steine am Strand sind aus Feuerstein, der mit Eis und Schmelzwasser aus Norddjursland kam, wo der Kalk direkt unter der Erdoberfläche lagert. Es ist auch möglich, 70 Millionen Jahre alte versteinerte Seeigel zu finden. Im Wasser kommen Schweinswale oft bis dicht ans Ufer auf der Jagd nach kleinen Fischen.